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Radeon RX 6800 XT Customs im Test: Benchmarks, Lautstärke, sonstige Messungen und Fazit

CEO Hùng PV
Grafikkarten sind ein wesentlicher Bestandteil jedes High-End-Computers. In diesem Test werfen wir einen Blick auf die benutzerdefinierten Designs der Radeon RX 6800 XT und betrachten Benchmarks, Lautstärke, Kühlung und andere relevante Messungen, um ein umfassendes...

Grafikkarten sind ein wesentlicher Bestandteil jedes High-End-Computers. In diesem Test werfen wir einen Blick auf die benutzerdefinierten Designs der Radeon RX 6800 XT und betrachten Benchmarks, Lautstärke, Kühlung und andere relevante Messungen, um ein umfassendes Bild von diesen leistungsstarken GPUs zu erhalten.

Benchmarks in Ultra HD

Die Radeon RX 6800 XT Custom-Designs zeigen nur geringe Leistungsunterschiede, auch wenn sie größer sind als bei den Custom-Designs der Radeon RX 6700 XT. Die kühle Asus Radeon RX 6800 XT Strix LC erzielt dabei die beste Performance. Sie ist durchschnittlich 6 Prozent schneller als das Referenzdesign und liegt damit 1 Prozent vor dem zweitschnellsten Modell, der XFX Radeon RX 6800 XT Merc 319. Die MSI Radeon RX 6800 XT Gaming X liegt auf dem vierten Platz und muss sich der Asus-Grafikkarte um 2 Prozent geschlagen geben. Die ASRock Radeon RX 6800 XT Taichi ist fast genauso schnell wie die MSI-Karte, mit einem Rückstand von 3 Prozent gegenüber der Radeon RX 6800 XT Strix LC. Damit ist die Grafikkarte immer noch 3 Prozent schneller als das AMD-Modell.

Mit Ausnahme der MSI Radeon RX 6800 XT Gaming X haben alle Testkandidaten eine zweite BIOS-Version. Bei der Asus Radeon RX 6800 XT Strix LC hat dies keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit, jedoch bei der ASRock Radeon RX 6800 XT Taichi. Sie wird um 2 Prozent langsamer und erzielt dann noch 1 Prozent mehr FPS als das Referenzdesign.

Lautstärke & Kühlung

Grafikkarten mit AiO-Kühlung haben oft mit unangenehmen Geräuschen zu kämpfen, die meistens von der Pumpe stammen. Doch die Asus Radeon RX 6800 XT Strix LC macht hier eine überraschend gute Figur. Sogar im Worst-Case-Szenario, wenn die Lüfter stillstehen, ist die Pumpe zwar wahrnehmbar, aber so leise, dass sie aus einem geschlossenen Gehäuse und normaler Entfernung kaum noch auffällt.

Auch beim Spielen kann die Radeon RX 6800 XT Strix LC angenehm leise sein, mit gemessenen 35 Dezibel. Jedoch nur, wenn das alternative Silent-BIOS aktiviert ist. Mit dem werkseitig aktiven Performance-BIOS ist die Asus-Karte mit 49 Dezibel sehr laut. Vergleichsweise laut ist auch die ASRock Radeon RX 6800 XT Taichi mit dem standardmäßig aktivierten OC-BIOS (41,5 Dezibel). Mit dem Silent-BIOS wird es jedoch leiser und die Grafikkarte bleibt angenehm hörbar.

Elektronische Störgeräusche bei Custom-Designs

Alle modernen High-End-Grafikkarten, einschließlich der Radeon RX 6800 XT, leiden unter hörbarem Spulenfiepen. Dies gilt auch für alle Custom-Designs der Radeon RX 6800 XT. Leider gibt es hier keine besseren oder schlechteren Modelle. Das Spulenfiepen ist ein Problem, mit dem man sich bei dieser Generation arrangieren muss.

Temperaturmessungen

Wasserkühlungen haben vor allem bei der Temperaturentwicklung Vorteile, und das gilt auch für die Asus Radeon RX 6800 XT Strix LC. Mit Temperaturen von 56 Grad Celsius im OC-Modus und 63 Grad Celsius im Silent-Modus setzt sie sich klar an die Spitze. Die MSI Radeon RX 6800 XT Gaming X liegt mit 71 Grad Celsius ebenfalls gut im Rennen. Die ASRock Radeon RX 6800 XT Taichi hingegen wird mit 81 Grad Celsius (Silent-BIOS) und 83 Grad Celsius (OC-BIOS) überraschend warm.

Leistungsaufnahme

Die benutzerdefinierten Designs der Radeon RX 6800 XT benötigen mehr elektrische Leistung als das Referenzdesign. Die Asus Radeon RX 6800 XT Strix LC verbraucht mit 341 Watt die meiste Energie, gefolgt von der ASRock Radeon RX 6800 XT Taichi mit 340 Watt. Die MSI Radeon RX 6800 XT Gaming X ist mit 330 Watt etwas sparsamer. Mit dem Silent-BIOS benötigt die Radeon RX 6800 XT Taichi mit 304 Watt kaum mehr elektrische Leistung als das AMD-Referenzdesign.

Fazit

Die Asus Radeon RX 6800 XT Strix LC hat es geschafft, mit einer AiO-Kühlung zu überzeugen. Die Taktraten sind die höchsten aller bisher getesteten Custom-Designs der Radeon RX 6800 XT, während die Temperaturen die niedrigsten sind. Gleichzeitig ist die Asus-Grafikkarte mit dem Silent-BIOS das leiseste Modell. Mit dem werkseitig aktivierten OC-BIOS ist die Grafikkarte jedoch viel zu laut. Dies ist der einzige wirkliche Schwachpunkt des Modells.

Die MSI Radeon RX 6800 XT Gaming X ist ein guter Allrounder. Sie ist minimal langsamer als das Asus-Modell, wird jedoch etwas lauter und wärmer. Dennoch ist sie schnell und kühl, und ihre Gesamtqualität ist vergleichbar mit den Produkten anderer Hersteller.

Die ASRock Radeon RX 6800 XT Taichi hingegen versucht viel, übertreibt es aber. Die Grafikkarte ist sowohl bei der Lautstärke als auch bei der Temperaturentwicklung den Konkurrenzmodellen unterlegen. Mit dem Silent-BIOS erreicht sie jedoch ein gutes Niveau.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die Radeon RX 6800 XT derzeit kaum erhältlich ist und, falls doch, zu überhöhten Preisen angeboten wird. Dies ist leider ein aktuelles Problem, das nicht nur diese Serie betrifft, sondern alle Grafikkarten, unabhängig von Marke, Preis oder Alter.

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